POSTED:

Am Sonntag, den 29. August feierte die internationale Initiative „Cinema for Peace“ in Zusammenarbeit mit Lambertz ihr 20 jähriges Bestehen. Bei einem Lunch im Berliner China Club wurde dabei außerdem Schauspiellegende Mario Adorf gewürdigt, der auf der ersten Pressekonferenz der „Cinema for Peace“ vor vielen Jahren als erster Filmkünstler gesprochen hatte und Catherine Deneuve als erste Ehrengastgeberin vorstellte. Die Laudatio hielt Schauspielkollege Michael Mendl, im Anschluss folgte eine musikalische Darbietung von Opern- und Musicalsängerin Anna Maria Kaufmann.

Mario Adorf, geboren im Jahr 1930, ist als deutscher Schauspieler bekannt und spielte bereits rund 200 Rollen für Film, Fernsehen und auf der Bühne. Er wirkte unter anderem in den hochklassigen TV-Produktionen „Via Mala“, „Kir Royal“, „Der große Bellheim“ und „Der Schattenmann“ mit und schrieb darüber hinaus ebenfalls sehr erfolgreiche Bücher. Zuletzt wurde die Dokumentation „Es hätte schlimmer kommen können“ über sein Leben auf den 69. Internationalen Filmfestspielen „Berlinale” 2019 veröffentlicht, in deren Rahmen auch die „Cinema for Peace“-Gala stattfindet.

Die Initiative „Cinema for Peace“ setzt sich seit dem 11. September 2001 mit Hilfe des Mediums Film für die Wahrnehmung und Lösung von globalen sozialen, politischen und humanitären Herausforderungen ein.

Vergangenes Wochenende wurde in Aachen wieder der begehrte Internationale Karlspreises zu Aachen verliehen. Am Samstag, den 2. Oktober 2021, fand die feierliche Zeremonie zu Ehren von Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben, im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr Klaus Johannis, dem Präsidenten von Rumänien, verliehen, der „den europäischen Wertekanon, die Stärkung der europäischen Rechtsgemeinschaft und die gemeinsame Idee von einer europäischen Zukunft im Osten verkörpert“. Traditionsgemäß wird dem Preisträger außerdem die „schwarze Truhe“ von Lambertz überreicht.

Die Auszeichnung wurde 1949 in der „Corona Legentium Aquensis“ von Dr. Kurt Pfeiffer ins Leben gerufen und entstand unter der Proklamation von 1949 mit hohen Repräsentanten aus der Stadtverwaltung, der Technischen Hochschule, der katholischen Kirche und der städtischen Politik und der Wirtschaft.

Zurück