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Die Vereinigten Staaten feiern 2026 ihren 250. Jahrestag – ein Anlass, der bei Lambertz eine überraschende Perspektive auf die eigene Unternehmensgeschichte eröffnet. Während die amerikanische Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 verabschiedet wurde, reichen die Wurzeln von Lambertz bis ins Jahr 1688 zurück. Nahezu zeitgleich mit den Anfängen des Traditionsunternehmens begann mit der Gründung von Germantown in Pennsylvania durch Krefelder Familien ein frühes Kapitel deutscher Einwanderung in Nordamerika.

Unabhängig vom historischen Bogen ist Lambertz heute in mehrfacher Hinsicht mit den USA verbunden – wirtschaftlich, persönlich und symbolisch. Mit Henry Lambertz Inc. ist das Unternehmen seit vielen Jahren auch im amerikanischen Markt vertreten und bringt „Cookies made in Germany“ in den US-Handel. Zugleich fanden Lambertz-Spezialitäten immer wieder ihren Weg über den Atlantik – als süße Grüße aus Deutschland, diplomatische Aufmerksamkeiten und Staatsgeschenke an bedeutende politische Persönlichkeiten.

Diese Gesten blieben nicht unbeachtet: Über die Jahre erreichten Lambertz zahlreiche Dankesschreiben aus dem Weißen Haus. Ein Detail, das dort für besondere Aufmerksamkeit sorgte: Die Marke Lambertz ist älter als die Vereinigten Staaten. Diese Tatsache griff bereits der ehemalige US-Präsident Joe Biden in einem Schreiben auf.

Der diesjährige Unabhängigkeitstag bot nun einen aktuellen Rahmen, diese gewachsene Beziehung bei einem offiziellen Empfang zu vertiefen. Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten lud US-Generalkonsulin Preeti V. Shah führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nach Düsseldorf ein. Als Honorarkonsul der Republik Côte d’Ivoire nahm auch Dr. Hermann Bühlbecker an der Veranstaltung teil.

In seiner Ansprache gratulierte der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, zum Unabhängigkeitstag und hob die enge wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Vereinigten Staaten hervor. Dabei verwies er auch auf rund 1.600 amerikanische Unternehmen in NRW, die einen wichtigen Beitrag zu Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung leisten. Unter den Gästen des Festaktes war auch Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei.

So wurde das Jubiläum in Düsseldorf zu einem Nachmittag der Begegnung und des Austauschs – und zu einem sichtbaren Zeichen der Verbundenheit zwischen Nordrhein-Westfalen und den Vereinigten Staaten.

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