Aktuelles Lambertz Zeittafel

Zeittafel



1688: Die Printe, ursprünglich ein Gebildegebäck, ist in Aachen seit Urzeiten bekannt. Auch Henry Lambertz arbeitete in dieser Tradition und verwendete die alten Model und Rezepturen. Am 15. September 1688 erhielt er die Konzession, ein Backhaus zu betreiben. Es lag am Markt zu Aachen und er nannte es „Haus zur Sonne“.
1820: 1820 gelang Henry Lambertz IV. eine Neuerung, die noch heute nachwirkt: Er süßte den Printenteig mit Zuckersirup und Farinzucker, rollte ihn glatt aus und schnitt ihn in Rechtecke. Die Kräuterprinte war geboren. Und eine Revolution erfasste auch das Haus Lambertz:
1860: Von 1860 an unterstützten Dampfmaschinen die Herstellung unseres Traditionsgebäcks.
1872: 1872 tauchte ein weiterer Lambertz-Nachfahre eine Printe in Schokolade: Die „Lambertz Schokoprinte“ wurde zum ersten deutschen Gebäck mit Schokoladenüberzug, eine Grundlage für die köstliche Variantenvielfalt dieser Aachener Spezialität.
1938: 1938 wurde im Hause Lambertz die „Saftprinte“ entwickelt. Die politisch schweren Jahre und der nachfolgende Krieg schoben ihren Erfolg um einige Jahre auf, immerhin waren bei Kriegsende 75% der Fabrikanlagen zerstört. Danach aber trat sie ihren Siegeszug an: Die Lambertz-Saftprinte verließ das angestammte Verkaufsgebiet Rheinland und Westfalen, um im In- und Ausland immer neue Liebhaber zu finden.
1963: 1963 wurde am Stadtrand von Aachen eine neue Produktionsstätte errichtet.
70er: Seit Beginn der 70er Jahre fügte Lambertz seiner Produktpalette nach und nach die ganze Vielfalt köstlichen Gebäcks hinzu. Durch die Erweiterungen unseres Unternehmens um die Traditionshäuser Weiss, Kinkartz und Haeberlein-Metzger konnten wir erfolgreich durch das Bündeln von Kräften regionale Traditionen erhalten und ihnen eine breitere Basis verschaffen.
1994: 1994 schaffte das Traditionsunternehmen Henry Lambertz den Durchbruch vom eher regionalen Anbieter klassischer Aachener Lebkuchen zum nationalen Gebäckkonzern. Mit der Übernahme der süddeutschen Lebkuchengruppe Max Weiss GmbH & Co., ansässig in Neu-Ulm und Nürnberg, konnte das Aachener Familienunternehmen, übrigens die älteste süße Marke Deutschlands, ins Topfeld der deutschen Gebäckhersteller aufrücken.
1998: 1998 Lambertz erhält von der Lebensmittel Zeitung den renommierten Preis „Goldener Zuckerhut“
1998: 1998 Gründung von Lambertz-Polonia
Anfang 1999:
Anfang 1999 übernahm die Lambertz-Gruppe von Schöller/Nürnberg die beiden Traditionsmarken "Kinkartz" und "Haeberlein Metzger". Neben den Markenrechten wurde ebenfalls die Kinkartz Produktionsstätte in Würselen bei Aachen erworben.
2000: 2000 Der Jahresumsatz der Lambertz-Gruppe steigt auf 625 Millionen DM
2001: 2001 Übernahme der Firma Scharschmidt, Alzenau, durch Feinbäckerei Otten
2005: 2005 Der Jahresumsatz der Lambertz-Gruppe beträgt 436 Millionen Euro

Nicht ohne Stolz schauen wir heute auf eine über 300-jährige Tradition als Familienbetrieb zurück.